D Reimer
1892S geit Leut, se sind so halba gscheit Und halba sind se Narra. Zua deane wearat d Reimer keit, Se häbat äll en Sparra.
Nu’ guat! Noch wearat au it wild Und lau’t mes it glei büaßa, Wenns mengsmol uiri Au’fürm gilt - Der Narr hot reima müaßa.
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Interpretation
Das Gedicht "D Reimer" von Michel Buck handelt von der Kunst des Reimens und den Menschen, die sich dieser Tätigkeit widmen. Es zeichnet ein Bild von den Reimern als einerseits intelligent und andererseits naiv, die ihre Zeit mit dem Sammeln von Worten verbringen, um sie später in ihren Versen zu verwenden. Die Interpretation des Gedichts legt nahe, dass das Reimen eine Art Spiel ist, bei dem der Reimer sich in der Wildnis der Sprache bewegen muss. Es wird betont, dass das Reimen nicht nur eine geistige Übung ist, sondern auch eine Art von Mut erfordert, da der Reimer sich den Herausforderungen der Sprache stellen muss. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass das Reimen eine Kunstform ist, die Geduld und Ausdauer erfordert. Der Reimer muss bereit sein, sich in die Tiefen der Sprache zu begeben und sich den Schwierigkeiten zu stellen, die sich ihm dabei stellen. Es ist eine Kunst, die sowohl Intelligenz als auch Naivität erfordert und die den Reimer auf eine Reise durch die Wildnis der Worte mitnimmt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- S geit Leut, se sind so halba gscheit
- Enjambement
- Wenns mengsmol uiri Au'fürm gilt - Der Narr hot reima müaßa
- Metaphor
- halba gscheit
- Personifikation
- d Reimer keit
- Reimschema
- Scheit - Narra, wild - glei