Cori

Wilhelm Friedrich Waiblinger

1893

Deine Berge sie blühn in parthenopäischer Fülle, Südliche Lüfte, wie froh grüßt′ euch mein Auge, mein Herz! Ja, hier bin ich bezaubert, und wär′s auch ein Wunder, vom Meere Lockt ja die griechische Fee mich in ihr magisches Netz.

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Illustration zu Cori

Interpretation

Das Gedicht "Cori" von Wilhelm Friedrich Waiblinger handelt von der Begeisterung des lyrischen Ichs für die Landschaft Südeuropas, insbesondere die Berge und das Meer. Das Gedicht beginnt mit einer Beschreibung der Berge, die in "parthenopäischer Fülle" blühen. Parthenopäisch bezieht sich auf Parthenope, eine antike griechische Stadt in der Nähe von Neapel. Die Verwendung dieses Begriffs deutet darauf hin, dass das lyrische Ich von der Schönheit und Fruchtbarkeit der Landschaft begeistert ist. Im zweiten Vers wird die Freude des lyrischen Ichs über die südlichen Lüfte zum Ausdruck gebracht. Die Verwendung des Wortes "froh" deutet darauf hin, dass das lyrische Ich von der warmen und angenehmen Brise begeistert ist. Die Verwendung des Wortes "grüßt" deutet darauf hin, dass das lyrische Ich sich von der Landschaft willkommen geheißen fühlt. Im dritten Vers wird die Begeisterung des lyrischen Ichs für die Landschaft noch verstärkt. Das lyrische Ich sagt, dass es hier "bezaubert" ist, was darauf hindeutet, dass es von der Schönheit und Magie der Landschaft fasziniert ist. Die Verwendung des Wortes "Wunder" deutet darauf hin, dass das lyrische Ich von der Schönheit der Landschaft so überwältigt ist, dass es fast unglaublich erscheint. Im letzten Vers wird die Begeisterung des lyrischen Ichs für das Meer zum Ausdruck gebracht. Das lyrische Ich sagt, dass es von der "griechischen Fee" in ihr "magisches Netz" gelockt wird. Dies deutet darauf hin, dass das lyrische Ich von der Schönheit und Anziehungskraft des Meeres so fasziniert ist, dass es sich wie von einer Fee verzaubert fühlt. Die Verwendung des Wortes "magisch" deutet darauf hin, dass das lyrische Ich die Landschaft als etwas Außergewöhnliches und Faszinierendes empfindet.

Schlüsselwörter

berge blühn parthenopäischer fülle südliche lüfte froh grüßt

Wortwolke

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Stilmittel

Alliteration
parthenopäischer Fülle
Hyperbel
Ja, hier bin ich bezaubert, und wär′s auch ein Wunder
Metapher
Lockt ja die griechische Fee mich in ihr magisches Netz
Personifikation
Südliche Lüfte, wie froh grüßt′ euch mein Auge, mein Herz!