Christus und seine Apostel
1813Zwölf Apostel und doch nur ein einziger Judas darunter? Würbe der Göttliche heut, zählte er mindestens elf!
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Interpretation
Das Gedicht "Christus und seine Apostel" von Friedrich Hebbel kritisiert die mangelnde Treue und den Verrat in der modernen Gesellschaft. Hebbel zieht einen Vergleich zwischen den zwölf Aposteln Jesu und der heutigen Zeit, wobei er feststellt, dass damals nur ein Judas unter den Aposteln war, der Jesus verraten hat. Dies impliziert, dass die Treue der Apostel damals höher war als heute. In der heutigen Zeit, so Hebbel, würde selbst der Göttliche (Jesus) mindestens elf Verräter unter seinen Anhängern zählen. Dies deutet darauf hin, dass die Gesellschaft heute viel untreuer und undankbarer ist als zu Zeiten Jesu. Hebbel beklagt den Verlust von Aufrichtigkeit und Loyalität in der modernen Welt. Das Gedicht ist eine scharfe Kritik an der heutigen Gesellschaft und ihren Werten. Hebbel drückt seine Enttäuschung über den Mangel an Treue und die Verbreitung von Verrat aus. Es ist eine Reflexion über die menschliche Natur und die Veränderungen in den sozialen Beziehungen im Laufe der Zeit.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- Zählte er mindestens elf!
- Rhetorische Frage
- Zwölf Apostel und doch nur ein einziger Judas darunter?