Chiron

Wilhelm Friedrich Waiblinger

1804

Immer zu Pferde; schon kehret der Mond, schon füllt er die Scheibe Und der sikulische Herbst sieht mich noch immer zu Pferd. Fast ein Centaur erscheinet sich selbst der wandernde Sänger. Wohl ihm, fände sein Lied einen gelehr′gen Achill.

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Illustration zu Chiron

Interpretation

Das Gedicht "Chiron" von Wilhelm Friedrich Waiblinger handelt von einem wandernden Sänger, der ständig zu Pferde ist und sich selbst als einen modernen Chiron sieht. Die wiederkehrende Mondscheibe und der Herbst symbolisieren die Zeit, die vergeht, während der Sänger weiterhin auf seinem Pferd reitet und singt. Die Erwähnung eines "gelehrten Achill" deutet darauf hin, dass der Sänger sich wünscht, dass sein Lied von jemandem ver

Schlüsselwörter

pferde kehret mond füllt scheibe sikulische herbst sieht

Wortwolke

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Stilmittel

Alliteration
sikulische Herbst
Hyperbel
schon füllt er die Scheibe
Metapher
Fast ein Centaur erscheinet sich selbst der wandernde Sänger
Personifikation
schon kehret der Mond