Canova (7)
1839Eine treffliche That des edeln fühlenden Herzens, Wenn sie auf blumigem Weg schon in den Himmel uns führt, Dann, Canova, hat dich dies einz′ge unsterbliche Bildwerk Auch aus des Irrthums Gewalt in den Olympus geführt.
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Interpretation
Das Gedicht "Canova (7)" von Wilhelm Friedrich Waiblinger beschreibt die Verehrung für den Bildhauer Antonio Canova und sein Werk. Es betont die edle Tat des fühlenden Herzens, die selbst auf einem blumigen Weg in den Himmel führt. Das Gedicht hebt die transformative Kraft von Canovas einzigem unsterblichem Bildwerk hervor, das den Künstler aus der Gewalt des Irrtums in den Olymp, den Sitz der Götter, geführt hat. Es verweist auf die erhabene Natur seiner Kunst, die den Betrachter auf eine spirituelle Reise mitnimmt. Die Verwendung von Metaphern wie dem "blumigen Weg" und dem "Olympus" verleiht dem Gedicht eine mythologische und erhabene Qualität. Der "blumige Weg" symbolisiert möglicherweise den Weg der künstlerischen Schöpfung, der mit Schönheit und Anmut erfüllt ist. Der "Olympus" steht für den Gipfel des künstlerischen Erfolgs und der Anerkennung. Das Gedicht feiert Canovas Fähigkeit, durch sein Werk die Grenzen des menschlichen Fehlertums zu überwinden und eine göttliche Ebene zu erreichen. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine tiefe Bewunderung für Canovas Talent und seine Fähigkeit, durch seine Kunst eine transzendente Erfahrung zu schaffen. Es unterstreicht die transformative Kraft der Kunst, die den Künstler und den Betrachter auf eine höhere spirituelle Ebene führt. Das Gedicht ist ein Lobgesang auf die Schönheit und die erhabene Natur der künstlerischen Schöpfung, die den Betrachter in eine Welt jenseits des Alltäglichen entführt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Allusion
- in den Olympus geführt
- Hyperbel
- einz′ge unsterbliche Bildwerk
- Metapher
- auf blumigem Weg schon in den Himmel uns führt
- Personifikation
- des edeln fühlenden Herzens