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Canova (1)

Von

Großer Bildner, es öffnete dir die verschlossene Vorwelt,
Deinem gelichteten Blick, alles verborgene Gold.
Liebliche Rundung und Fülle, die sinnliche Lust und die Weichheit,
Ueppige Formen und Reiz nahmst du in Menge heraus.

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Gedicht: Canova (1) von Wilhelm Friedrich Waiblinger

Kurze Interpretation des Gedichts

Das Gedicht „Canova (1)“ von Wilhelm Friedrich Waiblinger ist eine kurze, aber eindrucksvolle Würdigung des italienischen Bildhauers Antonio Canova und seiner Kunst. Es konzentriert sich auf die ästhetische Qualität und die Fähigkeit Canovas, die Schönheit und Sinnlichkeit der antiken Welt in seinen Skulpturen wiederzubeleben. Der Autor verwendet eine erhebende Sprache, um die Größe des Künstlers und die Vollkommenheit seiner Werke zu beschreiben.

Das Gedicht beginnt mit einer direkten Anrede an Canova, indem es ihn als „großen Bildner“ bezeichnet. Dieser Titel etabliert sofort eine ehrfürchtige Haltung. Die „verschlossene Vorwelt“ wird ihm durch seinen „gelichteten Blick“ geöffnet, was auf seine Fähigkeit hindeutet, die Geheimnisse und den Reichtum der Antike zu erfassen und neu zu interpretieren. Die Verwendung von Adjektiven wie „verborgenes Gold“ unterstreicht den Wert und die Pracht der Kunst, die Canova erschafft. Es deutet auf eine Entdeckung und Offenlegung von verborgenen Schätzen hin.

In den folgenden Zeilen konzentriert sich Waiblinger auf die Merkmale, die Canovas Kunst auszeichnen. Er beschreibt „liebliche Rundung und Fülle“ sowie „sinnliche Lust und Weichheit“ als Elemente, die seine Werke prägen. Diese Begriffe verweisen auf die Betonung von Harmonie, Volumen und der sinnlichen Anziehungskraft in Canovas Skulpturen. Indem er „ueppige Formen und Reiz“ hervorhebt, würdigt der Dichter die Fähigkeit Canovas, die Schönheit des menschlichen Körpers und die Anziehungskraft der Formen auf meisterhafte Weise darzustellen. Die Verwendung des Wortes „in Menge“ impliziert eine Fülle und Vielfalt, die Canovas Werk kennzeichnen.

Insgesamt ist das Gedicht eine Hommage an Canova und seine Kunst. Es lobt seine Fähigkeit, die ästhetische Schönheit und Sinnlichkeit der antiken Welt in seinen Skulpturen wiederzubeleben. Waiblingers Sprache ist geprägt von positiven Begriffen und einer ehrfürchtigen Haltung, die die Bedeutung von Canovas künstlerischem Schaffen hervorhebt. Das Gedicht spiegelt die Bewunderung und den Respekt wider, die Canova in der Kunstwelt genoss, und feiert seine Fähigkeit, die Schönheit und den Reiz der Welt einzufangen.

Weitere Informationen

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Lizenz und Verwendung

Dieses Gedicht fällt unter die „public domain“ oder Gemeinfreiheit. Gemeinfreiheit bedeutet, dass ein Werk nicht (mehr) durch Urheberrechte geschützt ist und daher von allen ohne Erlaubnis des Urhebers frei genutzt, vervielfältigt und verbreitet werden darf. Sie tritt meist nach Ablauf der gesetzlichen Schutzfrist ein, z. B. 70 Jahre nach dem Tod des Autors. Weitere Informationen dazu finden sich hier.