Burgunder-Wein
1708Damit ich singen lerne, Soll mir der Saft der Reben Jetzt Muth und Töne geben Und neue Kunst verleihn. Mich reizen deine Sterne, Ihr Einfluß wirket Wunder, O feuriger Burgunder, O königlicher Wein!
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Interpretation
Das Gedicht "Burgunder-Wein" von Friedrich von Hagedorn handelt von der Wirkung des Weins auf den Dichter. Der Dichter möchte durch den Genuss von Burgunder-Wein seine poetische Inspiration finden und seine Sing- und Dichtkunst verbessern. Der Wein soll ihm Mut und neue Töne geben, um seine künstlerische Kreativität zu entfachen. Der Dichter bittet den Burgunder-Wein, seine Sterne zu reizen und Wunder zu bewirken. Der Wein wird als feurig und königlich beschrieben, was auf seine starke und edle Wirkung hinweist. Der Dichter erhofft sich, dass der Wein ihm die nötige Inspiration und Energie verleiht, um seine poetische Kunst zu entfalten. Insgesamt drückt das Gedicht die Vorstellung aus, dass der Genuss von Burgunder-Wein den Dichter in einen Zustand der kreativen Ekstase versetzen kann, in dem er seine poetischen Fähigkeiten voll entfalten kann. Der Wein wird als Quelle der Inspiration und als Katalysator für die poetische Schöpfung dargestellt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Muth und Töne geben
- Apostrophe
- O feuriger Burgunder, O königlicher Wein!
- Hyperbel
- wirket Wunder
- Metapher
- Der Saft der Reben
- Personifikation
- Ihr Einfluß wirket Wunder