Blume und Duft
1813In Frühlings Heiligtume, Wenn dir ein Duft an′s Tiefste rührt, Da suche nicht die Blume, Der ihn ein Hauch entführt.
Der Duft läßt Ew′ges ahnen, Von unbegrenztem Leben voll; Die Blume kann nur mahnen, Wie schnell sie welken soll.
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Interpretation
Das Gedicht "Blume und Duft" von Friedrich Hebbel thematisiert die flüchtige Natur des Lebens und die Unsterblichkeit der Seele. In den ersten beiden Strophen wird beschrieben, wie ein Duft in den Frühlingsheiligtümern tief im Inneren rührt. Der Duft wird als etwas Ewiges und Unbegrenztes dargestellt, das auf ein grenzenloses Leben hindeutet. Im Gegensatz dazu wird die Blume als vergänglich und vergänglich dargestellt, die nur daran erinnert, wie schnell sie welken wird. Die dritte und vierte Strophe vertiefen die Metapher der Blume und des Dufts. Die Blume wird als Symbol für das irdische Leben gesehen, das vergänglich und vergänglich ist. Der Duft hingegen wird als Symbol für die Unsterblichkeit der Seele und die Ewigkeit des Lebens dargestellt. Der Duft wird als etwas beschrieben, das "Ew′ges ahnen" lässt, was darauf hindeutet, dass er auf etwas Unendliches und Unbegrenztes hindeutet. Das Gedicht endet mit der Erkenntnis, dass die Blume zwar schön ist, aber vergänglich, während der Duft ewig und unvergänglich ist. Der Duft wird als etwas beschrieben, das "von unbegrenztem Leben voll" ist, was darauf hindeutet, dass er auf eine unendliche und grenzenlose Existenz hindeutet. Das Gedicht fordert den Leser auf, sich nicht auf die vergängliche Schönheit der Blume zu konzentrieren, sondern auf den ewigen Duft, der auf die Unsterblichkeit der Seele und die Ewigkeit des Lebens hindeutet.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- Von unbegrenztem Leben voll
- Kontrast
- Der Duft läßt Ew′ges ahnen / Von unbegrenztem Leben voll; / Die Blume kann nur mahnen / Wie schnell sie welken soll
- Metapher
- In Frühlings Heiligtume
- Personifikation
- Die Blume kann nur mahnen