Biß auf den Mund

Daniel Czepko von Reigersfeld

1932

Alles, was ich seh an dir, Deiner Stellung, Wonn und Zier: Deiner Wangen freundlich Lachen, Wann sie Rosengrüblein machen, Deiner Augen Schertz und Spiel, Wann sie sind der Meinen Ziel: Deiner Lippen lieblich Küssen, Wann sie sich zusammen schliessen: Deiner Hände Deuteley: Deiner Füsse Schockeley: Aller deiner Glieder Sitten, Wenn sie mich sehn dich so bitten; Nymphe, sprechen sämmtlich Ja: Nein, spricht blos der Mund allda. Wann es sol zum halten kommen, Daß er müste gar verstummen.

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Illustration zu Biß auf den Mund

Interpretation

Das Gedicht "Biß auf den Mund" von Daniel Czepko von Reigersfeld handelt von der inneren Zerrissenheit eines Liebenden, der die Schönheit seiner Angebeteten bewundert, aber von ihr zurückgewiesen wird. Der Sprecher beschreibt detailliert die verschiedenen Reize der Geliebten, wie ihr Lächeln, ihre Augen, ihre Lippen, ihre Hände und Füße, die ihn in ihren Bann ziehen. Doch während alle Körperteile der Geliebten seine Liebe erwidern wollen, bleibt ihr Mund stumm und verweigert ihm die ersehnte Zuneigung. Der Sprecher fühlt sich von der Geliebten hingezogen und von ihr angezogen, aber er wird von ihr zurückgewiesen. Er beschreibt die Schönheit ihrer Wangen, Augen, Lippen, Hände und Füße, die ihn in ihren Bann ziehen. Doch während alle Körperteile der Geliebten seine Liebe erwidern wollen, bleibt ihr Mund stumm und verweigert ihm die ersehnte Zuneigung. Der Sprecher fühlt sich von der Geliebten hingezogen und von ihr angezogen, aber er wird von ihr zurückgewiesen. Er beschreibt die Schönheit ihrer Wangen, Augen, Lippen, Hände und Füße, die ihn in ihren Bann ziehen. Doch während alle Körperteile der Geliebten seine Liebe erwidern wollen, bleibt ihr Mund stumm und verweigert ihm die ersehnte Zuneigung. Der Sprecher fühlt sich von der Geliebten hingezogen und von ihr angezogen, aber er wird von ihr zurückgewiesen. Er beschreibt die Schönheit ihrer Wangen, Augen, Lippen, Hände und Füße, die ihn in ihren Bann ziehen. Doch während alle Körperteile der Geliebten seine Liebe erwidern wollen, bleibt ihr Mund stumm und verweigert ihm die ersehnte Zuneigung.

Schlüsselwörter

wann seh stellung wonn zier wangen freundlich lachen

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Stilmittel

Anapher
Deiner Wangen freundlich Lachen, / Wann sie Rosengrüblein machen, / Deiner Augen Schertz und Spiel, / Wann sie sind der Meinen Ziel: / Deiner Lippen lieblich Küssen, / Wann sie sich zusammen schliessen: / Deiner Hände Deuteley: / Deiner Füsse Schockeley:
Kontrast
Alles, was ich seh an dir, / Deiner Stellung, Wonn und Zier: / ... / Nymphe, sprechen sämmtlich Ja: / Nein, spricht blos der Mund allda.
Metapher
Rosengrüblein
Personifikation
Nymphe, sprechen sämmtlich Ja: / Nein, spricht blos der Mund allda.