Bild eines Frauenzimmers

Hans Aßmann Freiherr von Abschatz

1699

Man lösche/ weil es geht/ der Jugend heisse Flammen/ Wie bald schlägt über uns der Jahre Last zusammen.

Anhören

Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Illustration zu Bild eines Frauenzimmers

Interpretation

Das Gedicht "Bild eines Frauenzimmers" von Hans Aßmann Freiherr von Abschatz thematisiert die Vergänglichkeit der Jugend und die unaufhaltsame Last des Alterns. Die "heissen Flammen" der Jugend werden als etwas betrachtet, das "gelöscht" werden sollte, da es nur von kurzer Dauer ist. Der Dichter scheint zu suggerieren, dass die Intensität und Leidenschaft der Jugend schnell vergeht und von den "Jahren" überwunden wird, die schwer auf uns lasten. Die Sprache des Gedichts ist sehr bildhaft und metaphorisch. Die "Flammen" stehen symbolisch für die Energie und Vitalität der Jugend, während die "Last" der Jahre die Last des Alterns und der damit verbundenen Sorgen und Verpflichtungen darstellt. Der Dichter verwendet den Imperativ "lösche", um die Dringlichkeit und Notwendigkeit zu betonen, sich von der flüchtigen Jugend zu lösen und sich auf die Realitäten des Lebens vorzubereiten. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine melancholische Stimmung und reflektiert über die Vergänglichkeit des Lebens. Es ermutigt den Leser, die Vergänglichkeit der Jugend zu akzeptieren und sich auf die Herausforderungen des Alterns vorzubereiten. Der Dichter scheint zu suggerieren, dass es besser ist, sich von der flüchtigen Leidenschaft der Jugend zu lösen und sich auf die langfristigen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten des Lebens vorzubereiten.

Schlüsselwörter

lösche geht jugend heisse flammen bald schlägt jahre

Wortwolke

Wortwolke zu Bild eines Frauenzimmers

Stilmittel

Hyperbel
der Jahre Last
Metapher
der Jugend heisse Flammen
Parallelismus
Man lösche/ weil es geht/ der Jugend heisse Flammen/ Wie bald schlägt über uns der Jahre Last zusammen.
Personifikation
der Jahre Last zusammen