Baum

Peter Hille

1904

In den Himmel greifen und wachsen, Erde ziehen und schwellend fühlen Treue Bitternis Saftatmenden Bodens.

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Illustration zu Baum

Interpretation

Das Gedicht "Baum" von Peter Hille beschreibt die Verbundenheit des Baumes mit seiner Umwelt. Es zeigt den Baum als ein lebendiges Wesen, das sowohl nach oben strebt als auch tief in der Erde verwurzelt ist. Der erste Vers, "In den Himmel greifen und wachsen," verdeutlicht das Streben des Baumes nach Licht und Höhe. Der Baum strebt empor, um die Sonne zu erreichen und sein Wachstum fortzusetzen. Dies symbolisiert auch den Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit. Der zweite Vers, "Erde ziehen und schwellend fühlen," verdeutlicht die tiefen Wurzeln des Baumes, die ihn mit der Erde verbinden. Der Baum zieht Nährstoffe und Wasser aus dem Boden, um zu wachsen und zu gedeihen. Dies symbolisiert auch die Verbundenheit mit der Natur und die Notwendigkeit, in der Gemeinschaft zu leben. Der dritte Vers, "Treue Bitternis," deutet auf die Herausforderungen hin, denen der Baum gegenübersteht. Der Baum muss sich gegen Wind, Wetter und andere Einflüsse behaupten, um zu überleben. Dies symbolisiert auch die Notwendigkeit, sich in der Gesellschaft zu behaupten und sich gegen Widrigkeiten zu wehren. Der letzte Vers, "Saftatmenden Bodens," verdeutlicht die Abhängigkeit des Baumes von der Erde. Der Baum atmet den Saft der Erde ein, um zu leben und zu wachsen. Dies symbolisiert auch die Notwendigkeit, sich mit der Natur zu verbinden und ihre Ressourcen zu nutzen, um zu überleben.

Schlüsselwörter

himmel greifen wachsen erde ziehen schwellend fühlen treue

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Stilmittel

Metapher
Saftatmenden Bodens
Personifikation
Erde ziehen und schwellend fühlen