Avezzano

Wilhelm Friedrich Waiblinger

1893

Freundliche Hügel umgeben das Dorf, den dankbaren Boden Hat ein fleißiger Schlag südlicher Leutchen bepflanzt. Heimathlich fühl′ ich mich hier, und kehr′ ich nach Hause zum Heerde, Sagt mir ein Mädchen, dir blüht nirgends ein heimathlich Glück.

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Illustration zu Avezzano

Interpretation

Das Gedicht "Avezzano" von Wilhelm Friedrich Waiblinger beschreibt eine idyllische ländliche Szene, die von freundlichen Hügeln und einem dankbaren Boden umgeben ist. Die dörfliche Atmosphäre wird durch die Erwähnung eines fleißigen Schlags südlicher Leutchen, die den Boden bepflanzt haben, weiter betont. Diese Beschreibung vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit. Im zweiten Teil des Gedichts tritt der Sprecher in den Vordergrund, der sich in dieser Umgebung heimisch fühlt. Die Rückkehr zum Heerd, also zum Herd oder zum Zuhause, symbolisiert eine Sehnsucht nach Geborgenheit und Vertrautheit. Das Mädchen, das dem Sprecher sagt, dass ihm nirgends ein heimathliches Glück blüht, unterstreicht die besondere Verbindung, die der Sprecher zu diesem Ort empfindet. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine tiefe Verbundenheit zur Heimat und zum ländlichen Leben. Die Beschreibungen der Landschaft und der dörflichen Gemeinschaft erzeugen ein Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit. Das Gedicht spiegelt die Sehnsucht nach einem Ort wider, an dem man sich vollkommen zu Hause fühlt, und betont die Bedeutung von Heimat und Zugehörigkeit für das menschliche Glück.

Schlüsselwörter

heimathlich freundliche hügel umgeben dorf dankbaren boden fleißiger

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Stilmittel

Alliteration
freundliche Hügel
Hyperbel
dir blüht nirgends ein heimathlich Glück
Metapher
dankbaren Boden
Personifikation
Heimathlich fühl′ ich mich hier