Ausdauernd

Sören Kierkegaard

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Gib nie einen Menschen oder die Hoffnung auf ihn lieblos auf, denn es könnte selbst der verlorene Sohn, der am tiefsten Gesunkene, doch noch gerettet werden, der erbittertste Feind, auch der, der dein Freund war, doch wieder dein Freund werden, die Liebe, die erkaltete, doch wieder entbrennen

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Interpretation

Das Gedicht "Ausdauernd" von Sören Kierkegaard ist ein Plädoyer für Geduld, Hoffnung und unerschütterliche Liebe. Es ermutigt den Leser, niemals einen Menschen aufzugeben oder die Hoffnung auf ihn zu verlieren, selbst wenn dieser tief gefallen oder verloren scheint. Kierkegaard verwendet dabei das Bild vom "verlorenen Sohn" als Metapher für jemanden, der sich vom rechten Weg entfernt hat. Doch selbst dieser tief Gefallene könne noch gerettet werden, wenn man an ihn glaubt und ihm mit Geduld und Liebe begegnet. Auch der erbittertste Feind oder ein ehemaliger Freund, der sich entfremdet hat, könne durch Ausdauer und Mitgefühl wieder zu einem Verbündeten werden. Der Dichter betont, dass Liebe, die einmal erloschen schien, durch Beharrlichkeit und Fürsorge erneut entflammen kann. Das Gedicht vermittelt die Botschaft, dass es sich lohnt, an Menschen festzuhalten und ihnen eine zweite Chance zu geben, da sich selbst scheinbar ausweglose Situationen durch Geduld und unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen zum Positiven wenden können.

Schlüsselwörter

freund gib nie menschen hoffnung lieblos könnte selbst

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Stilmittel

Anapher
Gib nie einen Menschen oder die Hoffnung auf ihn lieblos auf, denn es könnte selbst der verlorene Sohn, der am tiefsten Gesunkene, doch noch gerettet werden, der erbittertste Feind, auch der, der dein Freund war, doch wieder dein Freund werden, die Liebe, die erkaltete, doch wieder entbrennen
Hyperbel
der am tiefsten Gesunkene
Kontrast
der erbittertste Feind, auch der, der dein Freund war, doch wieder dein Freund werden
Personifikation
die Liebe, die erkaltete, doch wieder entbrennen