Ausblick aufs Meer
1911So still ist mein Haus Und menschenleer, Durch Lauben und Buchten hinaus Schau′ ich in′s Meer.
Ich schau′ mich nicht satt An seinem Glanz, Sein Spiegel ist gleißend und glatt Und ruhet ganz.
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Interpretation
Das Gedicht "Ausblick aufs Meer" von Martin Greif zeichnet ein Bild von Stille und Einsamkeit. Das Haus des Sprechers ist still und menschenleer, was eine Atmosphäre der Ruhe und Abgeschiedenheit schafft. Durch Lauben und Buchten blickt der Sprecher auf das Meer hinaus, was auf eine natürliche Umgebung hindeutet, die von menschlicher Zivilisation unberührt ist. Die zweite Strophe beschreibt die Faszination des Sprechers für das Meer. Er kann sich nicht satt sehen an seinem Glanz, was auf eine tiefe Bewunderung und Faszination für die Schönheit des Meeres hindeutet. Der Spiegel des Meeres ist gleißend und glatt, was auf die ruhige Oberfläche des Wassers hinweist. Die Ruhe des Meeres spiegelt die Stille des Hauses wider und verstärkt das Gefühl der Einsamkeit und des Friedens. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Stimmung der Ruhe und Einsamkeit, die durch die Beschreibung des Meeres und des Hauses verstärkt wird. Die Schönheit des Meeres und die Stille des Hauses schaffen eine Atmosphäre der Ruhe und Abgeschiedenheit, die den Leser in eine Welt der Stille und Schönheit eintauchen lässt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Durch Lauben und Buchten
- Binnenreim
- Buchten hinaus
- Metapher
- Sein Spiegel ist gleißend und glatt
- Personifikation
- Sein Spiegel ist gleißend und glatt