Aufschrifft eines Lusthauses
1661Der Faulheit nicht; der Ruh′ allein: Zwey Eingäng′ hatt drum dieses Hauss, Es führt der eine dich hienein, Der andre weisst dich gleich heraus.
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Interpretation
Das Gedicht "Aufschrift eines Lusthauses" von Christian Wernicke beschreibt auf humorvolle Weise die Natur eines Lusthauses. Der Titel deutet bereits an, dass es sich um eine Art "Willkommensgruß" oder "Hinweis" handelt, der über dem Eingang eines solchen Hauses angebracht sein könnte. In den ersten beiden Zeilen wird klargestellt, dass es in diesem Haus nicht um Faulheit oder Ruhe geht, sondern um etwas anderes. Die nächste Zeile erklärt, dass das Haus zwei Eingänge hat, was eine symbolische Bedeutung haben könnte. Der eine Eingang führt den Besucher hinein, der andere weist ihn gleich wieder hinaus. Dies könnte als Anspielung auf die schnelle Abwicklung der Geschäfte in einem solchen Haus interpretiert werden. Die letzte Zeile fasst die Essenz des Gedichts zusammen: Der eine Eingang führt den Besucher hinein, der andere weist ihn gleich wieder hinaus. Dies könnte als humorvolle Beschreibung des schnellen Ablaufs in einem Lusthaus verstanden werden, wo der Besuch oft von kurzer Dauer ist.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Antithese
- Der Faulheit nicht; der Ruh′ allein:
- Doppeldeutigkeit
- Es führt der eine dich hienein, Der andre weisst dich gleich heraus.
- Enjambement
- Der Faulheit nicht; der Ruh′ allein: Zwey Eingäng′ hatt drum dieses Hauss,