Auff den König in Franckreich…
1718Ihr Deutschen saget doch zu euren nachbarn nicht/ Daß Franckreichs Ludewig den frieden mit euch bricht/ Indem er Straßburg nimmt. Er spricht: Es ist erlogen/ Ich hab euch nicht bekriegt/ ich hab euch nur betrogen.
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Interpretation
Das Gedicht "Auff den König in Franckreich…" von Benjamin Neukirch thematisiert die politische Situation zwischen Deutschland und Frankreich im 17. Jahrhundert. Es kritisiert den französischen König Ludwig XIV., der den Frieden mit den Deutschen brach, indem er Straßburg einnahm. Das Gedicht legt nahe, dass der König die Deutschen belog, indem er behauptete, sie nicht angegriffen zu haben, sondern sie nur betrogen zu haben. Die Interpretation des Gedichts lässt darauf schließen, dass der Autor Benjamin Neukirch die Täuschung und den Verrat des französischen Königs anprangert. Er fordert die Deutschen auf, ihren Nachbarn nicht zu erzählen, dass Ludwig den Frieden gebrochen hat, sondern dass er sie betrogen hat. Das Gedicht verdeutlicht die politischen Spannungen und den Misstrauen zwischen den beiden Ländern zu dieser Zeit. Die Verwendung des Reims und der rhythmischen Struktur im Gedicht verstärkt die Wirkung der Kritik. Es vermittelt eine gewisse Ironie und Spott gegenüber dem französischen König, der versucht, seine Handlungen zu rechtfertigen. Das Gedicht dient als Ausdruck des Unmuts und der Empörung über die politischen Machenschaften und den Verrat, der im Spiel ist.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- sagtet doch zu euren
- Anapher
- Ihr Deutschen saget doch zu euren nachbarn nicht/ Daß Franckreichs Ludewig den frieden mit euch bricht/
- Ironie
- Ich hab euch nicht bekriegt/ ich hab euch nur betrogen
- Metapher
- Es ist erlogen
- Reimschema
- AABB