Auf Se. Königl. Majestät von Preussen Friderich den Ersten
1713Sechs Thaten müssen Dich/ O Held/ unsterblich machen: Ein Königreich/ das nichts/ als Deine Tugend baut; Dein Canaan/ in dem verfolgte Fremden lachen; Dein Glantz/ der hier zu erst die hohe Schul beschaut; Die Siege/ die Dein Arm und tapfres Volck erstritten/ Der Zuwachs/ den Dein Reich hat unter Dir gespürt/ Dein königliches Thun/ die Majestät der Sitten/ Die Weis- und Herrlichkeit/ die Salomon geziert. Vor diese sechse mag ein andrer tausend rahten: Sechs solche sind noch mehr/ als Millionen Thaten.
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Interpretation
Das Gedicht "Auf Se. Königl. Majestät von Preussen Friderich den Ersten" von Christian Friedrich Hunold preist die sechs Taten, die den König Friedrich I. von Preußen unsterblich machen. Hunold beschreibt, wie das Königreich allein durch die Tugenden des Königs aufgebaut wurde und wie es zu einem Zufluchtsort für verfolgte Fremde wurde. Der Dichter hebt auch die Bedeutung der Universität und der Siege hervor, die das tapfere Volk unter der Führung des Königs errungen hat. Im zweiten Teil des Gedichts betont Hunold die Weisheit und Herrlichkeit, die Friedrich I. umgeben, und vergleicht sie mit der von König Salomon. Er stellt fest, dass diese sechs Taten so bedeutend sind, dass sie jede andere Tat in den Schatten stellen. Die Worte des Dichters zeigen, dass er den König als eine herausragende Persönlichkeit ansieht, die durch ihre Taten und Tugenden in die Geschichte eingehen wird.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Sechs Thaten müssen Dich/ O Held/ unsterblich machen:
- Hyperbel
- Sechs solche sind noch mehr/ als Millionen Thaten
- Metapher
- Dein Canaan/ in dem verfolgte Fremden lachen
- Personifikation
- Dein Glantz/ der hier zu erst die hohe Schul beschaut