Auf einen ruhmredigen und schlechten Maler

Friedrich von Hagedorn

unknown

Hör′ endlich auf, mit deiner Kunst zu prahlen, Und male nicht, und laß dich auch nicht malen!

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Interpretation

Das Gedicht "Auf einen ruhmredigen und schlechten Maler" von Friedrich von Hagedorn kritisiert einen Maler, der mit seiner Kunst prahlt, obwohl seine Werke von schlechter Qualität sind. Der Dichter fordert den Maler auf, aufzuhören, sich selbst zu überschätzen und seine unzulänglichen Gemälde nicht weiterhin zu präsentieren. Die Botschaft des Gedichts ist klar: Der Maler sollte seine Arroganz ablegen und sich nicht länger selbst in den Mittelpunkt stellen. Die Kürze und Prägnanz des Gedichts unterstreichen die Schärfe der Kritik. Mit nur zwei Versen bringt Hagedorn seine Verachtung für den Maler und dessen überhöhtes Selbstbild zum Ausdruck. Die Wiederholung des Wortes "nicht" in beiden Zeilen betont die Dringlichkeit und Entschiedenheit der Aufforderung. Der Dichter lässt keinen Zweifel daran, dass er den Maler für ungeeignet hält und ihn auffordert, sowohl das Malen als auch das Dargestelltwerden zu unterlassen. Das Gedicht kann als allgemeine Warnung vor Selbstüberschätzung und Arroganz verstanden werden. Hagedorn macht deutlich, dass es unangebracht ist, sich selbst zu loben, wenn die eigenen Fähigkeiten nicht den eigenen Ansprüchen entsprechen. Das Gedicht regt zum Nachdenken über die Bedeutung von Demut und Selbstreflexion an und ermutigt dazu, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
Hör′ endlich auf, mit deiner Kunst zu prahlen, Und male nicht, und laß dich auch nicht malen!
Imperativ
Hör′ endlich auf, mit deiner Kunst zu prahlen, Und male nicht, und laß dich auch nicht malen!