Auf einen Giftbecher

Gustav Sack

1920

»Dir war noch nie so froh und leicht wie heute, wo der Hoffnung letzter Schein freundlich verdämmernd von dir weicht, und dir aus meinem kühlen Wein aufquillt des Todes Sicherheit von nun an bis in Ewigkeit.«

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Illustration zu Auf einen Giftbecher

Interpretation

Das Gedicht "Auf einen Giftbecher" von Gustav Sack thematisiert das Thema des Abschieds und des Todes. Der Sprecher spricht zu jemandem, der gerade einen Giftbecher getrunken hat und nun in den Tod übergeht. Der Ton des Gedichts ist traurig und melancholisch, aber auch friedlich und akzeptierend. Der erste Vers beschreibt die Freude und Leichtigkeit, die der sterbende Mensch empfindet, als er den Giftbecher trinkt. Der zweite Vers deutet darauf hin, dass dies die letzte Hoffnung ist, die der Mensch aufgibt, bevor er stirbt. Der dritte Vers beschreibt den Tod als etwas, das aus dem kühlen Wein aufquillt und Sicherheit bietet. Der letzte Vers betont, dass der Tod eine ewige Sicherheit bietet, die den Menschen von nun an begleiten wird. Das Gedicht ist eine poetische Darstellung des Todes als etwas, das Frieden und Sicherheit bringen kann. Es ist eine Erinnerung daran, dass der Tod ein natürlicher Teil des Lebens ist und dass wir ihn akzeptieren müssen, wenn wir ihn nicht fürchten wollen.

Schlüsselwörter

nie froh leicht heute hoffnung letzter schein freundlich

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Stilmittel

Alliteration
Kühlen Wein
Bildsprache
Freundlich verdämmernd von dir weicht
Metapher
Des Todes Sicherheit
Personifikation
Der Hoffnung letzter Schein