Auf die Stadt Leipzig
1738Was man vor dem in Rom, Athen, und Tyro fand, Was diese wünscheten; wornach Carthago stand; Das läßt die Linden-Stadt, das schöne Leipzig sehen: Welch Pinsel, welcher Kiel kan dessen Ruhm erhöhen?
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Interpretation
Das Gedicht "Auf die Stadt Leipzig" von Sidonia Hedwig Zäunemann beschreibt die Schönheit und den Ruhm der Stadt Leipzig. Die Autorin vergleicht Leipzig mit den berühmten Städten Rom, Athen und Tyro und deutet an, dass Leipzig in seiner Pracht und Bedeutung diesen Städten ebenbürtig ist. Der erste Vers weist darauf hin, dass das, was man in diesen antiken Städten vorfand, in Leipzig zu sehen ist. Es scheint, als ob Leipzig all das besitzt, was diese Städte sich wünschten oder worauf sie aufgebaut waren. Im zweiten Vers wird Leipzig als "Linden-Stadt" bezeichnet, was auf die vielen Lindenalleen in der Stadt anspielt. Die Autorin betont, dass Leipzig eine schöne Stadt ist und dass ihre Schönheit und ihr Ruhm bewundernswert sind. Der letzte Vers stellt die Frage, welcher Maler oder Schriftsteller in der Lage wäre, den Ruhm Leipzigs angemessen darzustellen. Es wird deutlich, dass die Autorin der Meinung ist, dass die Schönheit und der Ruhm Leipzigs so groß sind, dass sie kaum in Worte oder Bilder gefasst werden können. Insgesamt vermittelt das Gedicht einen starken Stolz und eine tiefe Bewunderung für die Stadt Leipzig. Es stellt Leipzig als eine Stadt dar, die in ihrer Schönheit und Bedeutung mit den berühmtesten Städten der Geschichte konkurrieren kann. Die Autorin drückt ihre Bewunderung für Leipzig aus und betont gleichzeitig die Schwierigkeit, den Ruhm der Stadt angemessen zu würdigen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- Welch Pinsel, welcher Kiel kan dessen Ruhm erhöhen
- Metapher
- Was man vor dem in Rom, Athen, und Tyro fand
- Personifikation
- Das läßt die Linden-Stadt, das schöne Leipzig sehen
- Vergleich
- Was diese wünscheten; wornach Carthago stand