Auf den schlafenden Nigrill

Friedrich von Hagedorn

1708

Hier liegt, doch leider! unbegraben Nigrill, der ärgste Bösewicht. Noch braucht er eine Grabschrift nicht, Und muß alsdann auch keine haben, Wann einst sein Lebensfaden bricht.

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Interpretation

Das Gedicht "Auf den schlafenden Nigrill" von Friedrich von Hagedorn handelt von einem Mann namens Nigrill, der als ärgster Bösewicht beschrieben wird. Das Gedicht deutet an, dass Nigrill noch lebt und schläft, aber noch keine Grabschrift benötigt, da sein Lebensfaden noch nicht gerissen ist. Die Ironie des Gedichts liegt darin, dass Nigrill als Bösewicht bezeichnet wird, aber dennoch schläft und noch nicht begraben wurde. Es scheint, als ob der Dichter Nigrill verachtet und ihm eine düstere Zukunft voraussagt. Die Tatsache, dass Nigrill noch keine Grabschrift benötigt, deutet darauf hin, dass er noch nicht gestorben ist, aber der Dichter scheint zu glauben, dass dies nur eine Frage der Zeit ist. Das Gedicht kann auch als eine Art Warnung interpretiert werden. Es scheint, als ob der Dichter Nigrill auffordert, sein Leben zu ändern, bevor es zu spät ist. Die Tatsache, dass Nigrill als Bösewicht bezeichnet wird, deutet darauf hin, dass er ein Leben voller Sünde und Verderbtheit führt. Das Gedicht könnte als eine Art Mahnung dienen, dass jeder Mensch für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird und dass es wichtig ist, ein gutes Leben zu führen, bevor es zu spät ist.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

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Stilmittel

Antizipation
Noch braucht er eine Grabschrift nicht
Ironie
Hier liegt, doch leider! unbegraben
Metapher
Wann einst sein Lebensfaden bricht
Vorwegnahme
Und muß alsdann auch keine haben
Übertreibung
Nigrill, der ärgste Bösewicht