Auf den Bibulum

Friedrich Freiherr von Logau

1605

Bibulus ist gar nicht stoltz; Denn er trincket Wein auß Holtz, Fängt in Ziehn sein klares Wasser: Ist er dannenher ein Prasser?

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Interpretation

Das Gedicht "Auf den Bibulum" von Friedrich Freiherr von Logau thematisiert die Kritik an einem Menschen namens Bibulus, der sich durch ein bescheidenes Verhalten auszeichnet. Der Titel deutet darauf hin, dass es sich um eine Anrede oder eine Beobachtung über Bibulus handelt. Die Kritik bezieht sich auf seine Trinkgewohnheiten, die als übermäßig oder unmäßig angesehen werden könnten. In den ersten beiden Zeilen wird Bibulus als nicht stolz beschrieben, was auf eine gewisse Demut oder Bescheidenheit hindeutet. Allerdings wird auch erwähnt, dass er Wein aus Holz trinkt, was auf eine einfache oder möglicherweise minderwertige Qualität des Getränks hindeutet. Dies könnte als Zeichen von Sparsamkeit oder als Mangel an Anspruch interpretiert werden. Die folgenden Zeilen beschreiben, wie Bibulus klares Wasser fängt, was auf eine einfache Lebensweise oder eine Vorliebe für Natürlichkeit hindeutet. Die Frage am Ende des Gedichts, ob er dann ein Prasser sei, stellt die Annahme in Frage, dass sein Verhalten als übermäßig oder unmäßig zu bezeichnen ist. Es wird suggeriert, dass sein bescheidenes Verhalten nicht zwangsläufig auf einen übermäßigen Konsum hindeutet, sondern vielmehr auf eine einfache und möglicherweise gesunde Lebensweise.

Schlüsselwörter

bibulus gar stoltz trincket wein auß holtz fängt

Wortwolke

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Stilmittel

Ironie
Bibulus ist gar nicht stoltz; Denn er trincket Wein auß Holtz, Fängt in Ziehn sein klares Wasser: Ist er dannenher ein Prasser?
Rhetorische Frage
Ist er dannenher ein Prasser?