Angst und Hohn der Liebe Lohn

Daniel Czepko von Reigersfeld

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Nimm die Rose von den Dörnern, zeige dann den Frühling an; nimm die Ähren mit den Körnern, sage, was der Sommer kann. Nimm der Trauben süßen Preis, sprich darauf, der Herbst wird kommen, nimm das Schmelzglas von dem Eis, auch der Winter wird genommen. Nimm der Liebe Qual und Pein, Liebe wird nicht Liebe sein.

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Illustration zu Angst und Hohn der Liebe Lohn

Interpretation

Das Gedicht "Angst und Hohn der Liebe Lohn" von Daniel Czepko von Reigersfeld handelt von der Vergänglichkeit und dem Wechsel der Jahreszeiten sowie der Liebe. Es beginnt mit der Aufforderung, die Rose von den Dornen zu nehmen und den Frühling zu zeigen. Dies symbolisiert die Schönheit und den Neuanfang des Frühlings, aber auch die Gefahr, die in ihm lauert. Im zweiten Vers wird die Erntezeit im Sommer thematisiert, wo die Ähren mit den Körnern genommen werden sollen, um zu zeigen, was der Sommer kann. Der dritte Vers bezieht sich auf den Herbst, wo die süßen Trauben genommen werden sollen, um zu sagen, dass der Herbst kommt. Dies symbolisiert die Reife und den Genuss, aber auch die Vergänglichkeit des Lebens. Im vierten Vers wird der Winter erwähnt, wo das Schmelzglas vom Eis genommen werden soll, um zu zeigen, dass auch der Winter genommen wird. Dies symbolisiert die Kälte und die Stille des Winters, aber auch die Hoffnung auf einen Neuanfang. Das Gedicht endet mit der Aufforderung, die Qual und Pein der Liebe zu nehmen, aber dass die Liebe nicht die Liebe sein wird. Dies deutet darauf hin, dass die Liebe auch ihre Schattenseiten hat und dass sie nicht immer so perfekt ist, wie sie scheint. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine melancholische Stimmung und regt zum Nachdenken über die Vergänglichkeit des Lebens und der Liebe an.

Schlüsselwörter

nimm liebe rose dörnern zeige frühling ähren körnern

Wortwolke

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Stilmittel

Antithese
Nimm der Liebe Qual und Pein, Liebe wird nicht Liebe sein
Metapher
Nimm der Liebe Qual und Pein
Parallelismus
Nimm die Rose von den Dörnern, zeige dann den Frühling an; Nimm die Ähren mit den Körnern, sage, was der Sommer kann. Nimm der Trauben süßen Preis, sprich darauf, der Herbst wird kommen, nimm das Schmelzglas von dem Eis, auch der Winter wird genommen.
Personifikation
auch der Winter wird genommen