Andrea del Sarto

Wilhelm Friedrich Waiblinger

1829

Weil du die Hölle nur fand′st im Weibe, so hat die Madonna Dir den Himmel dafür in ihrem Antlitz gezeigt.

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Illustration zu Andrea del Sarto

Interpretation

Das Gedicht "Andrea del Sarto" von Wilhelm Friedrich Waiblinger ist eine tiefgründige Reflexion über die Beziehung zwischen dem Künstler Andrea del Sarto und der Madonna, die als Symbol für die Ideale der Schönheit und des Göttlichen steht. Der Titel des Gedichts verweist auf den italienischen Maler Andrea del Sarto, der für seine religiösen Darstellungen bekannt war. Der erste Vers des Gedichts deutet darauf hin, dass Andrea del Sarto in der Vergangenheit negative Erfahrungen mit Frauen gemacht hat, was sich in seiner Darstellung der Hölle widerspiegelt. Die Madonna, als Gegenpol zur Hölle, bietet ihm im zweiten Vers einen Ausweg, indem sie ihm den Himmel in ihrem Antlitz zeigt. Dies impliziert, dass die Madonna für Andrea del Sarto eine Quelle der Inspiration und des Trostes darstellt, die ihm hilft, über seine früheren Erfahrungen hinauszugehen. Das Gedicht verdeutlicht die transformative Kraft der Kunst und der Inspiration. Die Madonna, als Symbol für die Ideale der Schönheit und des Göttlichen, ermöglicht es Andrea del Sarto, seine früheren negativen Erfahrungen zu überwinden und eine neue Perspektive auf das Leben und die Kunst zu gewinnen. Die Madonna wird somit zur Verkörperung der künstlerischen Vision und des Strebens nach Perfektion.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Antithese
Weil du die Hölle nur fandst im Weibe, so hat die Madonna Dir den Himmel dafür in ihrem Antlitz gezeigt.
Gegenüberstellung
die Hölle nur fandst im Weibe, so hat die Madonna Dir den Himmel dafür in ihrem Antlitz gezeigt
Metapher
die Hölle nur fandst im Weibe
Personifikation
Weil du die Hölle nur fandst im Weibe