An einen Frosch

Elisabeth Kulmann

unknown

Was guckest du so traurig, Aus laichbedecktem Sumpf Zur Hälfte nur erhebend Den sammetgrünen Rumpf?

O bleib′ in unsrer Nähe, Itzt da Gefahr uns droht: Bald kommt der Storch geflogen, Und macht uns alle todt.

Doch sieht am Rand des Teiches Er dich, o Mädchen, ruhn; Wird er gewiß sich scheuen, Uns Böses anzuthun.

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Illustration zu An einen Frosch

Interpretation

Das Gedicht "An einen Frosch" von Elisabeth Kulmann handelt von einer Warnung an einen Frosch vor der drohenden Gefahr durch einen Storch. Die Sprecherin beobachtet den Frosch, der traurig aus dem mit Laich bedeckten Sumpf blickt, und bittet ihn, in ihrer Nähe zu bleiben, da der Storch bald kommen und sie alle töten werde. Das Gedicht vermittelt eine düstere Stimmung und spiegelt die Verletzlichkeit der Tiere in der Natur wider. Die Sprecherin appelliert an den Frosch, in ihrer Nähe zu bleiben, da sie glaubt, dass der Storch von einem Mädchen abgeschreckt werden würde, das am Rand des Teiches ruht. Dies deutet darauf hin, dass die Sprecherin eine Art Schutz für den Frosch bieten möchte, indem sie ihre eigene Anwesenheit als Abschreckung für den Storch nutzt. Das Gedicht zeigt somit auch eine gewisse Zuneigung und Fürsorge für den Frosch. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Mischung aus Besorgnis, Schutz und Hoffnung. Es verdeutlicht die Gefahren, denen Tiere in der Natur ausgesetzt sind, und die Bemühungen, sich gegenseitig zu schützen. Die Sprecherin versucht, den Frosch zu warnen und ihm gleichzeitig Trost zu spenden, indem sie ihm versichert, dass sie in seiner Nähe bleiben wird, um ihn zu beschützen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Hyperbel
Und macht uns alle todt
Metapher
sammetgrünen Rumpf
Personifikation
Was guckest du so traurig
Symbolik
Storch geflogen