An einen Freund
1754Der ist nicht klug, der vieles wagt, Geringen Vortheil zu erwischen. Dies heißet, wie August gesagt, Mit einer güldnen Angel fischen.
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Interpretation
Das Gedicht "An einen Freund" von Friedrich von Hagedorn thematisiert die Weisheit, die darin liegt, nicht übermäßig zu wagen, um geringe Vorteile zu erlangen. Der Autor warnt davor, große Risiken für kleine Gewinne einzugehen, und verwendet dafür eine Metapher aus dem Angelsport. Der erste Vers führt die Hauptidee ein: Wer vieles wagt, um geringe Vorteile zu erlangen, ist nicht klug. Dies wird im zweiten Vers weiter ausgeführt, indem die Idee des "geringen Vortheils" (geringen Vorteils) eingeführt wird. Der dritte Vers verweist auf eine Aussage des August, die als Weisheit über übermäßiges Wagnis gilt. Der vierte Vers verwendet eine Metapher aus dem Angelsport, um die Idee zu verdeutlichen: Mit einer goldenen Angel zu fischen, bedeutet, übermäßig wertvolle Mittel für ein einfaches Ziel einzusetzen. Das Gedicht vermittelt eine zeitlose Botschaft über die Bedeutung von Weisheit und Besonnenheit im Handeln. Es ermutigt den Leser, die Verhältnismäßigkeit von Aufwand und Ertrag zu bedenken und nicht übereifrig oder gierig zu sein. Die Verwendung der Metapher aus dem Angelsport macht das Gedicht anschaulich und einprägsam, indem es eine konkrete Situation beschreibt, die die zugrunde liegende Weisheit veranschaulicht.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Allusion
- wie August gesagt
- Metapher
- Mit einer güldnen Angel fischen