An eine Frau

Hugo von Hofmannsthal

1891

Die wahre Ernte aller Dinge bleibt Und blüht in hoher Luft wie lichte Zinken, Das andere war nur da um wegzusinken.

Und irgendwie geheimnisvoll erträgt Es unser Geist nur immer auszuruhen Auf Gleitendem, wie die Meervögel tuen.

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Interpretation

Das Gedicht "An eine Frau" von Hugo von Hofmannsthal handelt von der Vergänglichkeit des Lebens und der Suche nach Beständigkeit. Die wahre Ernte aller Dinge bleibt und blüht in hoher Luft wie lichte Zinken, während das andere nur da ist um wegzusinken. Dies deutet darauf hin, dass es im Leben nur wenige Dinge gibt, die von Dauer sind und Bestand haben. Der Rest ist vergänglich und wird mit der Zeit vergehen. Der zweite Teil des Gedichts beschreibt, wie unser Geist es nur ertragen kann, auf Gleitendem auszuruhen, wie die Meervögel es tun. Dies kann als Metapher für die menschliche Existenz interpretiert werden, die ständig in Bewegung ist und sich auf veränderliche Dinge stützt. Es ist eine Erinnerung daran, dass das Leben flüchtig ist und dass wir uns auf das konzentrieren sollten, was von Dauer ist.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Gleichnis
Das andere war nur da um wegzusinken
Metapher
Es unser Geist nur immer auszuruhen auf Gleitendem
Symbolik
hohe Luft wie lichte Zinken
Vergleich
wie die Meervögel tuen