An die Sonne

Ludwig Eichrodt

1856

O jugendliche Sonne, Du bräutlich Himmelslicht, Du bleibe meine Wonne, Dir bleibe mein Gedicht! So lang die Flammentriebe In mir noch ungestillt, Des Geistes und der Liebe Bleibst du das schönste Bild.

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Interpretation

Das Gedicht "An die Sonne" von Ludwig Eichrodt ist ein leidenschaftliches Loblied auf die Sonne als Quelle von Schönheit und Inspiration. Der Dichter wendet sich in apostrophischer Anrede direkt an die "jugendliche Sonne" und vergleicht sie mit einem "bräutlich Himmelslicht", das seine Freude und sein Gedicht verdient. Die Sonne wird als Symbol für die unsterbliche Jugend und Schönheit dargestellt, die den Dichter immer wieder aufs Neue inspiriert. Der zweite Teil des Gedichts betont die unerschütterliche Verbundenheit des Dichters mit der Sonne. Solange die "Flammentriebe" in ihm noch nicht erloschen sind, solange sein Geist und seine Liebe noch brennen, wird die Sonne für ihn das schönste Bild bleiben. Die Sonne steht hier für die ewige Quelle der Inspiration und Kreativität, die den Dichter in seiner Arbeit bestärkt und ihm immer wieder neue Ideen schenkt. Insgesamt ist "An die Sonne" ein Lobgesang auf die Schönheit und Kraft der Natur, die den Menschen immer wieder aufs Neue inspiriert und ihm in schweren Zeiten Trost spendet. Der Dichter preist die Sonne als Symbol für die ewige Jugend und Schönheit, die ihn in seiner Arbeit bestärkt und ihm immer wieder neue Ideen schenkt.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anrede
O jugendliche Sonne
Apostrophe
O jugendliche Sonne, Du bräutlich Himmelslicht
Bildlichkeit
Des Geistes und der Liebe Bleibst du das schönste Bild
Hyperbel
So lang die Flammentriebe In mir noch ungestillt
Metapher
Du bräutlich Himmelslicht
Personifikation
O jugendliche Sonne