An die Liebe
1894Alle suchen sie dich und überall lockst du. Aus tausend Verhüllungen schimmert dein unenträtselt Gesicht. Aber wenigen nur gewährst du Erfüllung, selige Tage, reines Glück. Zärtlich wehn dich die Blumen, die scheuen Gräser, der Schmetterlinge heiterer Flug; wilder der Wind und das ewig sich wandelnde Meer. Wunderbar strahlst du aus den Augen des Menschen, der ein Geliebtes in seinen Armen hält, vom tönenden Sternenhimmel überwölbt. In die zitternde Seele schweben Schauer von Leben und Tod.
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Interpretation
Das Gedicht "An die Liebe" von Francisca Stoecklin ist ein Loblied auf die Liebe, das ihre universelle Anziehungskraft und ihre seltene Erfüllung besingt. Die Liebe wird als etwas beschrieben, das von allen gesucht wird, aber nur wenigen gewährt wird. Sie ist ein Rätsel, das sich in tausend Verhüllungen zeigt, aber ihr wahres Gesicht bleibt unenträtselt. Die Liebe wird als eine Kraft dargestellt, die in der Natur und im menschlichen Leben wirkt. Sie weht zärtlich durch Blumen und Gräser, sie fliegt heiter wie ein Schmetterling, sie tobt wild wie der Wind und das Meer. Sie strahlt wunderbar aus den Augen eines Menschen, der sein Geliebtes in den Armen hält, unter dem Sternenhimmel. Die Liebe ist ein Wunder, das das Leben und den Tod berührt. Das Gedicht verwendet verschiedene Bilder und Metaphern, um die Liebe zu beschreiben. Die Liebe wird als eine lockende Gestalt dargestellt, die aus tausend Verhüllungen schimmert, aber ihr wahres Gesicht bleibt verborgen. Dies deutet auf die geheimnisvolle und rätselhafte Natur der Liebe hin. Die Liebe wird auch als eine Kraft dargestellt, die in der Natur wirkt. Sie weht zärtlich durch Blumen und Gräser, sie fliegt heiter wie ein Schmetterling, sie tobt wild wie der Wind und das Meer. Dies deutet auf die vielfältigen und widersprüchlichen Aspekte der Liebe hin. Die Liebe wird auch als ein Wunder dargestellt, das aus den Augen eines Menschen strahlt, der sein Geliebtes in den Armen hält. Dies deutet auf die tiefe Verbundenheit und das Glück hin, das die Liebe bringen kann. Die Liebe wird auch als etwas dargestellt, das das Leben und den Tod berührt. Dies deutet auf die tiefgreifende und existenzielle Bedeutung der Liebe hin. Das Gedicht hat eine lyrische und poetische Sprache, die die Emotionen und die Schönheit der Liebe ausdrückt. Das Gedicht verwendet verschiedene rhetorische Mittel, wie zum Beispiel Alliterationen, Assonanzen und Reime, um einen harmonischen und rhythmischen Klang zu erzeugen. Das Gedicht verwendet auch verschiedene Formen der Anrede, wie zum Beispiel die direkte Ansprache der Liebe als "du" oder die indirekte Beschreibung der Liebe als "sie". Das Gedicht hat eine klare Struktur, die aus vier Strophen mit jeweils vier Versen besteht. Das Gedicht hat auch einen klaren Aufbau, der von der Suche nach der Liebe über die Erscheinungsformen der Liebe bis hin zur Wirkung der Liebe führt. Das Gedicht endet mit einem starken und eindringlichen Bild, das die Liebe als etwas beschreibt, das in die Seele schwebt und Schauer von Leben und Tod auslöst.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Alle suchen sie dich und überall lockst du
- Bildlichkeit
- Der Schmetterlinge heiterer Flug; wilder der Wind und das ewig sich wandelnde Meer
- Hyperbel
- Aus tausend Verhüllungen
- Kontrast
- Wunderbar strahlst du aus den Augen des Menschen, der ein Geliebtes in seinen Armen hält, vom tönenden Sternenhimmel überwölbt
- Metapher
- In die zitternde Seele schweben Schauer von Leben und Tod
- Personifikation
- Zärtlich wehn dich die Blumen