An dich
1856Mit der Kraft von tausend Herzen Liebst du mich, ich weiß es wohl, Darum auch von tausend Schmerzen Stehet deine Seele voll.
Ist auf Erden Alles möglich, Macht mir Eines doch nicht bang, Nur das Eine ist unmöglich, Unsrer Liebe Untergang!
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Interpretation
Das Gedicht "An dich" von Ludwig Eichrodt ist ein leidenschaftliches Bekenntnis der Liebe, das die Intensität und Beständigkeit der empfundenen Gefühle betont. Der Sprecher versichert, dass die Geliebte ihn mit der Kraft von tausend Herzen liebt, was die Tiefe und Allgegenwart dieser Liebe unterstreicht. Gleichzeitig ist die Seele der Geliebten von tausend Schmerzen erfüllt, was darauf hindeutet, dass die Liebe auch mit Leiden und Opfern verbunden ist. Trotz dieser Schmerzen bleibt die Liebe unerschütterlich und überdauert alle Widrigkeiten. Der zweite Teil des Gedichts bekräftigt die Unzerstörbarkeit der Liebe. Der Sprecher erklärt, dass auf Erden alles möglich ist, aber nichts ihn beunruhigt, außer der Vorstellung, dass ihre Liebe untergehen könnte. Diese Aussage verdeutlicht die unerschütterliche Überzeugung des Sprechers, dass ihre Liebe ewig währen wird. Die Liebe wird als etwas Unvergängliches dargestellt, das selbst die größten Herausforderungen überstehen kann. Die Sprache des Gedichts ist emotional und intensiv, was die Leidenschaft und die tiefe Verbundenheit zwischen den Liebenden widerspiegelt. Die Verwendung von Superlativen wie "tausend Herzen" und "tausend Schmerzen" verstärkt die Intensität der Empfindungen. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der unerschütterlichen Liebe, die durch nichts erschüttert werden kann und die selbst den Tod überdauert.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Gegensatz
- Nur das Eine ist unmöglich, Unsrer Liebe Untergang!
- Hyperbel
- Darum auch von tausend Schmerzen
- Metapher
- Stehet deine Seele voll