An den Fluss

Edgar Allan Poe

1829

Du schöner Fluß mit deiner Flut, Die niemals stille hält. Du bist ein Bild von Jugendmut, Von einem Herzen unverstellt.

Doch wenn in dein kristallnes Blau, Das trübe Augen scheuen, Die Liebste blickt, gleichst du genau Mir selbst, ihrem Getreuen.

Denn dies Herz birgt wie du so rein Ihr Bild und strahlt bewegt, Wenn es den teuren Widerschein In seinen Tiefen hegt.

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Illustration zu An den Fluss

Interpretation

Das Gedicht "An den Fluss" von Edgar Allan Poe beschreibt die Schönheit und Unruhe eines Flusses. Der Fluss wird als Symbol für Jugendmut und ein unverstelltes Herz dargestellt. Der Autor vergleicht den Fluss mit sich selbst, da er ebenfalls in seinem Herzen das Bild seiner Liebsten birgt und von ihr bewegt wird. Im zweiten Teil des Gedichts wird der Fluss als Spiegelbild der eigenen Seele beschrieben. Wenn die Liebste in das kristallene Blau des Flusses blickt, sieht sie sich selbst und den Autor, ihren Getreuen. Das Herz des Autors birgt das Bild seiner Liebsten wie der Fluss sein kristallenes Blau. Wenn das Herz den Widerschein der Liebsten in seinen Tiefen hegt, strahlt es bewegt wie der Fluss. Insgesamt beschreibt das Gedicht die tiefe Verbundenheit des Autors mit seiner Liebsten und seine Bewunderung für die Schönheit und Unruhe des Flusses. Der Fluss wird als Symbol für die Reinheit und Beweglichkeit der Liebe verwendet, die das Herz des Autors erfüllt.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Bildsprache
Kristallnes Blau
Metapher
Du bist ein Bild von Jugendmut
Parallelismus
Dies Herz birgt wie du so rein Ihr Bild und strahlt bewegt
Personifikation
Du bist ein Bild von Jugendmut, Von einem Herzen unverstellt.
Rhythmus
Du schöner Fluß mit deiner Flut, Die niemals stille hält
Symbolik
Kristallnes Blau
Vergleich
Gleichst du genau Mir selbst, ihrem Getreuen