An Chloë
1740Wenn die Lieb′ aus deinen blauen, hellen, offnen Augen sieht, und vor Lust hinein zu schauen mir′s im Herzen klopft und glüht;
und ich halte dich und küße deine Rosenwangen warm, liebes Mädchen, und ich schließe zitternd dich in meinem Arm,
Mädchen, Mädchen, und ich drücke dich an meinen Busen fest, der im letzten Augenblicke sterbend nur dich von sich läßt;
den berauschten Blick umschattet eine düstre Wolke mir, und ich sitze dann ermattet, aber selig neben dir.
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Interpretation
Das Gedicht "An Chloë" von Johann Georg Jacobi ist ein leidenschaftliches Liebesgedicht, das die Intensität und Ekstase der Liebe beschreibt. Der Sprecher beschreibt, wie er von den blauen Augen der Geliebten bezaubert ist und wie sein Herz vor Lust klopft und glüht, wenn er in ihre Augen schaut. Die Liebe wird als eine überwältigende und alles verzehrende Kraft dargestellt, die den Sprecher in einen Zustand der Ekstase versetzt. Die zweite Strophe beschreibt die körperliche Nähe und Zärtlichkeit zwischen den Liebenden. Der Sprecher hält die Geliebte, küsst ihre Wangen und schließt sie zitternd in seine Arme. Die Intimität wird durch die Verwendung von Metaphern wie "Rosenwangen" und "Busen" verstärkt. Die Liebe wird als etwas dargestellt, das den Sprecher so sehr erfüllt, dass er im letzten Augenblick sterben würde, wenn er die Geliebte loslassen müsste. Die letzte Strophe beschreibt die Nachwirkungen der leidenschaftlichen Umarmung. Der berauschte Blick des Sprechers wird von einer düsteren Wolke überschattet, was auf die Vergänglichkeit und Vergänglichkeit der Liebe hindeutet. Trotzdem sitzt der Sprecher erschöpft aber glücklich neben der Geliebten. Das Gedicht endet mit einem Gefühl der Zufriedenheit und Erfüllung, das durch die Liebe erreicht wurde.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Mädchen, Mädchen, und ich drücke
- Hyperbel
- der im letzten Augenblicke sterbend nur dich von sich läßt
- Kontrast
- der berauschten Blick umschattet eine düstre Wolke mir
- Metapher
- deinen blauen, hellen, offnen Augen
- Personifikation
- wenn die Lieb' aus deinen blauen, hellen, offnen Augen sieht