Am Ufer
1819Ich schaute bang in die Wellenflut, Auf der du fortgezogen, Ich dachte dein — und mir war zu Mut Wie den lautaufrauschenden Wogen.
Die stürzten wie Liebensboten heran, Das war ein Blinken und Grüßen, Ich sah es gleich den Wogen an - Die rauschten zu deinen Füßen!
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Interpretation
Das Gedicht "Am Ufer" von Hermann Rollett handelt von einer Person, die am Ufer steht und in die Wellen blickt. Die Wellen erinnern sie an eine geliebte Person, die fortgezogen ist. Die Stimmung des Gedichts ist melancholisch und sehnsuchtsvoll, da die Person an die Abwesenheit der Geliebten denkt und sich einsam fühlt. Die Wellen werden als "lautaufrauschende Wogen" beschrieben, was die Intensität der Gefühle des lyrischen Ichs widerspiegelt. Die Wellen werden als Boten der Liebe dargestellt, die herankommen und "blinken und grüßen". Das lyrische Ich fühlt sich mit den Wellen verbunden und sieht in ihnen die Abwesenheit der Geliebten. Das Gedicht endet mit dem Bild der Wellen, die zu den Füßen der Geliebten rauschen. Dies könnte als eine Art Hoffnung interpretiert werden, dass die Wellen die Nachricht des lyrischen Ichs zu der Geliebten tragen und sie an ihre Anwesenheit erinnern. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine tiefe Sehnsucht und das Gefühl der Einsamkeit, das durch die Abwesenheit der Geliebten entsteht.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Metapher
- Die stürzten wie Liebensboten heran
- Personifikation
- Ich schaute bang in die Wellenflut, Auf der du fortgezogen
- Vergleich
- Mir war zu Mut Wie den lautaufrauschenden Wogen