Am Sonnabend
1783Die Woche ist geendet, Das Tagewerk vollendet, Vergessen Noth und Schmerz - Es kömmt ein heil′ger Morgen, Am Sabbath ruhn die Sorgen, So ruhe nun, mein Herz.
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Interpretation
Das Gedicht "Am Sonnabend" von Max von Schenkendorf beschreibt das Ende einer arbeitsreichen Woche und den Übergang in einen Tag der Ruhe und Besinnung. Der Autor nutzt den Sonnabend als symbolischen Abschluss der Woche, an dem das "Tagewerk vollendet" ist. Die Erwähnung des Vergessens von "Noth und Schmerz" deutet darauf hin, dass die Mühen der vergangenen Tage nun hinter einem liegen und Platz für einen Neuanfang geschaffen wird. Die zweite Strophe führt den Begriff des Sabbats ein, der als "heiliger Morgen" beschrieben wird. Dieser Tag steht im Kontrast zur Arbeitswoche und symbolisiert eine Zeit der Ruhe und des Friedens. Die Aufforderung an das Herz, sich ebenfalls zu ruhen, unterstreicht die Bedeutung der inneren Einkehr und des Loslassens von Sorgen. Der Autor betont damit die Notwendigkeit, sich bewusst Zeit für Erholung und geistige Regeneration zu nehmen. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der Hoffnung und Erneuerung. Es lädt den Leser dazu ein, die Lasten der Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich auf einen Moment der Ruhe und Besinnung einzulassen. Die klare Struktur und der rhythmische Aufbau unterstützen die meditative Stimmung des Gedichts und verstärken seine beruhigende Wirkung auf den Leser.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Die Woche ist geendet, Das Tagewerk vollendet
- Metapher
- Die Woche ist geendet
- Personifikation
- Es kömmt ein heil′ger Morgen
- Reimschema
- AABB
- Symbolik
- Sabbath
- Wiederholung
- Vollendet, vollendet