Am ersten Sontag deß Advents
1648Wer einen Herren hat, darff keinen mehr begehren, Sonst wird er Ehr und Leib mit Schmach und Pein beschweren. Die Welt hält mich in sich; doch ist nur Christus mein, Und solt ich tausendmal der Welt Rebelle seyn.
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Interpretation
Das Gedicht "Am ersten Sontag deß Advents" von Friedrich Freiherr von Logau thematisiert die christliche Aufforderung, sich allein auf Jesus Christus zu konzentrieren und sich nicht von weltlichen Dingen ablenken zu lassen. Der Autor betont, dass man, der einen Herren hat, keinen anderen mehr begehren darf, da dies zu Schande und Schmerz führen würde. Der zweite Vers verdeutlicht, dass die Welt den Menschen in sich hält, aber nur Christus der wahre Herr ist. Der Autor bekennt, dass er selbst, selbst wenn er tausendmal ein Rebell der Welt wäre, nur Christus als seinen Herrn anerkennt. Dies zeigt die tiefe Verbundenheit des Autors mit seinem Glauben und seine Entschlossenheit, sich nicht von weltlichen Versuchungen abbringen zu lassen. Das Gedicht vermittelt eine klare Botschaft: Man sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren und sich nicht von Nebensächlichkeiten ablenken lassen. Der Autor ermutigt den Leser, sich auf Christus zu fokussieren und sich nicht von der Welt verführen zu lassen. Dies ist besonders relevant in der Adventszeit, in der man sich auf die Vorbereitung auf Weihnachten und die Ankunft Christi konzentrieren sollte.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- Und solt ich tausendmal der Welt Rebelle seyn
- Kontrast
- Ehr und Leib mit Schmach und Pein
- Metapher
- Die Welt hält mich in sich
- Parallelismus
- Wer einen Herren hat, darff keinen mehr begehren
- Personifikation
- Die Welt hält mich in sich
- Reimschema
- begehren - beschweren, mein - seyn