Alles vergehet

Paul Gerhardt

1607

Alles vergehet, Gott aber stehet ohn´alles Wanken, seinen Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund.

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Interpretation

Das Gedicht "Alles vergehet" von Paul Gerhardt handelt von der Vergänglichkeit der Welt und der Beständigkeit Gottes. Der Autor betont, dass alles Irdische vergeht, aber Gott bleibt ewig und unveränderlich. Die Vergänglichkeit der Welt wird als eine Tatsache dargestellt, die jeder akzeptieren muss. Doch die Beständigkeit Gottes gibt Hoffnung und Trost inmitten des Wandels und der Vergänglichkeit. Das Gedicht zeigt auch, dass Gott der Schöpfer und Erhalter aller Dinge ist. Seine Gedanken, sein Wort und sein Wille haben einen ewigen Grund und sind damit unveränderlich. Dies gibt dem Leser die Gewissheit, dass Gott immer da ist und dass er alles unter Kontrolle hat. Die Beständigkeit Gottes ist ein wichtiger Trost für den Menschen, der in einer Welt voller Veränderungen und Unsicherheiten lebt. Das Gedicht ist ein Ausdruck des Glaubens an Gott und seiner unendlichen Macht und Weisheit. Es ermutigt den Leser, sich auf Gott zu verlassen und ihm zu vertrauen, auch wenn alles andere vergänglich ist. Die Beständigkeit Gottes gibt dem Menschen die Hoffnung auf ein ewiges Leben und die Gewissheit, dass er niemals allein gelassen wird. Das Gedicht ist ein Aufruf zur Hingabe an Gott und zur Annahme seiner unveränderlichen Wahrheit.

Schlüsselwörter

vergehet gott stehet ohn wanken gedanken wort wille

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Stilmittel

Kontrast
Alles vergehet, Gott aber stehet
Metapher
ohn´alles Wanken
Parallelismus
Alles vergehet, Gott aber stehet
Personifikation
sein Wort und Wille hat ewigen Grund