Alles Vergängliche
1832Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis; das Unzulängliche, hier wird′s Ereignis; das Unbeschreibliche, hier ist′s getan; das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.
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Interpretation
Das Gedicht "Alles Vergängliche" von Johann Wolfgang von Goethe ist ein kurzes, aber tiefgründiges Werk, das die Vergänglichkeit des Lebens und die ewige Schönheit der Weiblichkeit thematisiert. Das Gedicht besteht aus nur zwei Strophen, die jeweils aus vier Versen bestehen. Die erste Strophe beschreibt die Vergänglichkeit aller Dinge und die Unzulänglichkeit der menschlichen Erkenntnismöglichkeiten. Die zweite Strophe hingegen beschreibt die Ewigkeit des Weiblichen und seine anziehende Kraft auf den Menschen. Das Gedicht beginnt mit der Aussage, dass alles Vergängliche nur ein Gleichnis ist. Dies bedeutet, dass alles, was vergänglich ist, nur ein Symbol für etwas Größeres und Ewigeres ist. Die Unzulänglichkeit der menschlichen Erkenntnismöglichkeiten wird in der zweiten Zeile betont, indem gesagt wird, dass das Unzulängliche hier ein Ereignis wird. Dies bedeutet, dass die menschliche Erkenntnis begrenzt ist und dass es Dinge gibt, die nicht vollständig verstanden werden können. Die dritte Zeile beschreibt das Unbeschreibliche, das hier getan wird. Dies bedeutet, dass es Dinge gibt, die nicht in Worte gefasst werden können, aber trotzdem existieren und eine Bedeutung haben. Die zweite Strophe des Gedichts beschreibt die Ewigkeit des Weiblichen und seine anziehende Kraft auf den Menschen. Die Aussage, dass das Ewig-Weibliche uns hinaufzieht, bedeutet, dass die Weiblichkeit eine ewige und unendliche Kraft hat, die den Menschen inspiriert und beflügelt. Die Weiblichkeit wird hier als Symbol für die Schönheit, die Liebe und die Kreativität dargestellt. Das Gedicht endet mit der Aussage, dass das Ewig-Weibliche uns hinaufzieht. Dies bedeutet, dass die Weiblichkeit eine unendliche Kraft hat, die den Menschen inspiriert und beflügelt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- das Unbeschreibliche, hier ist's getan
- Metapher
- Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis
- Parallelismus
- das Unzulängliche, hier wird's Ereignis; das Unbeschreibliche, hier ist's getan
- Personifikation
- das Ewig-Weibliche zieht uns hinan