Adventskranz
1740Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden, dass er leuchte uns so sehr durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier! Rund um den Kranz welch ein Schimmer, und so leuchten auch wir, und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen. Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen!
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Interpretation
Das Gedicht "Adventskranz" von Matthias Claudius beschreibt die symbolische Bedeutung des Adventskranzes und seiner Kerzen. Es beginnt mit der Vorstellung, dass mit jedem Tag ein Licht mehr im Kranz brennt, der in der Dunkelheit leuchtet. Der Kranz wird als ein Symbol für Hoffnung und Wärme dargestellt, das die Menschen durch die dunklen Stunden begleitet. In der zweiten Strophe wird die fortschreitende Helligkeit betont, die sich von zwei über drei bis zu vier Kerzen steigert. Dieses Wachsen des Lichts wird als Spiegelbild für das Leuchten der Menschen und ihrer Umgebung gesehen. Das Zimmer, in dem der Kranz steht, wird von diesem Licht erfüllt, was eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Friedens schafft. Die letzte Strophe erweitert den Blick auf die ganze Welt, die sich langsam der Weihnacht entgegenleuchtet. Derjenige, der den Adventskranz in Händen hält, wird als jemand dargestellt, der die Segnung und die Bedeutung dieser Tradition versteht. Das Gedicht vermittelt somit eine Botschaft der Hoffnung, des Zusammenhalts und der Vorfreude auf das Fest der Liebe und des Lichts.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden
- Anapher
- Und so leuchten auch wir, und so leuchtet das Zimmer
- Metapher
- Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden
- Personifikation
- Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen
- Symbolik
- Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden