Abschlachtung

Friedrich Haug

1761

»Wie kannst Du Zarte die Hühner und Tauben, Des Lebens so kalt, so neronisch berauben?« Viel hab’ ich seit Jahren schon abgethan: Das Hausgeflügel gewöhnte sich dran.

Anhören

Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Illustration zu Abschlachtung

Interpretation

Das Gedicht "Abschlachtung" von Friedrich Haug beschäftigt sich mit der Thematik des Tötens von Hühnern und Tauben. Der Sprecher fragt, wie man es schaffen kann, das Leben dieser zarten Tiere so kalt und brutal zu nehmen. Er betont, dass er schon seit Jahren viele davon getötet hat und dass sich das Hausgeflügel daran gewöhnt hat. Die Interpretation dieses Gedichts könnte lauten: Friedrich Haug thematisiert in "Abschlachtung" die moralische Frage nach der Rechtfertigung des Tötens von Hühnern und Tauben. Der Sprecher stellt die Grausamkeit und Kälte dieses Vorgehens in Frage und deutet an, dass es eine gewisse Gewöhnung an das Töten gibt. Das Gedicht regt zum Nachdenken über die ethischen Aspekte des Umgangs mit Tieren an und wirft die Frage auf, ob es gerechtfertigt ist, das Leben dieser Tiere für den eigenen Konsum zu opfern.

Schlüsselwörter

kannst zarte hühner tauben lebens kalt neronisch berauben

Wortwolke

Wortwolke zu Abschlachtung

Stilmittel

Frage
»Wie kannst Du Zarte die Hühner und Tauben, Des Lebens so kalt, so neronisch berauben?«
Ironie
Viel hab’ ich seit Jahren schon abgethan: Das Hausgeflügel gewöhnte sich dran.
Personifikation
Des Lebens so kalt, so neronisch berauben
Vergleich
so neronisch