Abschied
1886Es ertrinken die Sterne In tiefem Blau. Des Morgens Kahn ziehn ferne Schimmernde Segel, Zeigen uns, wie unergründlich tief Die schwindende Nacht ist.
Freund! Gefahr und Weib Gilt. Was? Kopf hoch und munter. Torheit ist unser Wundern, Torheit ist das Verachten. Freund!
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Interpretation
Das Gedicht "Abschied" von Otfried Krzyzanowski beschreibt einen poetischen Morgen, bei dem die Sterne in der tiefblauen Nacht zu ertrinken scheinen. Der Morgen wird als ein Kahn dargestellt, der ferne schimmernde Segel zeigt und uns die tiefe und unergründliche Natur der schwindenden Nacht vor Augen führt. Im zweiten Teil des Gedichts wendet sich der Sprecher an einen Freund und ermahnt ihn, Gefahr und Weib zu gelten. Die Frage "Was?" deutet auf eine Herausforderung oder eine Aufforderung zur Reflexion hin. Der Sprecher ermutigt den Freund, den Kopf hochzuhalten und munter zu bleiben. Er betont, dass Torheit sowohl im Wundern als auch im Verachten liegt, und schließt mit einer erneuten Ansprache an den Freund. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Mischung aus der Schönheit der Natur, der Vergänglichkeit der Nacht und der Aufforderung, trotz Gefahr und Herausforderungen mutig und optimistisch zu bleiben.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Torheit ist unser Wundern, Torheit ist das Verachten
- Anapher
- Torheit ist unser Wundern, Torheit ist das Verachten
- Imperativ
- Kopf hoch und munter
- Metapher
- Es ertrinken die Sterne
- Personifikation
- Die schwindende Nacht ist