Abschied
unbekanntEine leise Stimme spricht: Ruf mich nicht zurück, du kannst nicht.
Eine leise Stimme spricht: Gib mir nicht die Hand, Handschlag bricht.
Eine leise Stimme spricht: Meine Liebe fordert deine Liebe nicht. -
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Interpretation
Das Gedicht "Abschied" von Elisabeth Fuhrmann-Paulsen thematisiert das Loslassen und die Endgültigkeit eines Abschieds. Die wiederkehrende Phrase "Eine leise Stimme spricht" verleiht dem Gedicht eine geheimnisvolle und fast überirdische Atmosphäre. Die Stimme scheint aus einer anderen Welt zu kommen, vielleicht aus dem Reich der Toten oder aus einer inneren, spirituellen Sphäre. Die erste Strophe fordert den Adressaten auf, die Stimme nicht zurückzurufen, da dies unmöglich ist. Die zweite Strophe rät davon ab, der Stimme die Hand zu geben, da ein Handschlag zerbrechen würde. Dies könnte symbolisch für die Vergänglichkeit und Fragilität menschlicher Beziehungen stehen. Die letzte Strophe betont, dass die Liebe der Stimme keine Gegenliebe fordert, was auf eine selbstlose und bedingungslose Liebe hindeutet. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine melancholische Stimmung und regt zum Nachdenken über die Natur von Abschieden, Verlust und Liebe an. Die leise Stimme könnte als Metapher für einen verstorbenen geliebten Menschen oder für eine innere Stimme der Weisheit und Akzeptanz interpretiert werden.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Eine leise Stimme spricht: Ruf mich nicht zurück, du kannst nicht. Eine leise Stimme spricht: Gib mir nicht die Hand, Handschlag bricht. Eine leise Stimme spricht: Meine Liebe fordert deine Liebe nicht.
- Enjambement
- Ruf mich nicht zurück, du kannst nicht.
- Metapher
- Handschlag bricht.