Abendreihen
unknownWie steht ihr allhie und wartet mein, Und meint, ich soll eure Vorsingerin seyn, Soll ich denn nun singen, so höret mir zu, Im Gesetz ist weder Rast noch Ruh.
Das Gesetz richtet nichts denn Zoren an, Und kein Mensch lebet, der es halten kann, Nun muß es dennoch erfüllet seyn, Darum schickt Gott seinen Sohn herein.
Derselbig ist worden unser Schild, Er hat des Vaters großen Zorn gestillt, Denn er hat dem Gesetz genug gethan, Für jedermann, der nur glauben kann.
Es hat ihn kostet sein rosenfarbig Blut, Am Kreutz trug er alles uns zu gut, Des saget Lob und Dank in Ewigkeit, Daß er uns behüt vor allem Leid. Amen.
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Interpretation
Das Gedicht "Abendreihen" von Achim von Arnim ist ein geistliches Lied, das die Themen des Gesetzes und der Erlösung durch Jesus Christus behandelt. Das Gedicht beginnt mit einer Frage an die Zuhörer, die darauf warten, dass die Sprecherin singt. Die Sprecherin erklärt, dass im Gesetz keine Ruhe zu finden ist und dass niemand das Gesetz vollständig einhalten kann. Im zweiten Teil des Gedichts wird erklärt, dass Gott seinen Sohn gesandt hat, um das Gesetz zu erfüllen und den Zorn des Vaters zu besänftigen. Jesus Christus hat das Gesetz für alle erfüllt, die glauben können. Der Sprecher betont, dass Jesus sein Blut am Kreuz vergossen hat, um die Menschheit vor allem Leid zu bewahren. Das Gedicht endet mit einem Lob und Dank an Jesus Christus für seine Erlösungstat und bittet um ewige Anerkennung seiner Gnade. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Hoffnung und Erlösung durch den Glauben an Jesus Christus und betont die Bedeutung seines Opfers am Kreuz für die Menschheit.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Im Gesetz ist weder Rast noch Ruh
- Hyperbel
- Es hat ihn kostet sein rosenfarbig Blut
- Metapher
- Derselbig ist worden unser Schild
- Parallelismus
- Und kein Mensch lebet, der es halten kann, Nun muß es dennoch erfüllet seyn
- Personifikation
- Wie steht ihr allhie und wartet mein
- Symbolik
- Am Kreutz trug er alles uns zu gut