Abend im Park
1866Sommerabend liebt das Schweigen Nach des Tages Lärm und Gier: Stille dunkle Wipfel steigen In den Himmel von Saphir.
Doch darunter flüstern Paare Von dem Glück der Dämmernacht, Bis der Liebe süße Ware Wieder an den Mann gebracht,
Bis die Müden ruhn vom Reigen Selig unter Baum und Strauch - Sommerabend liebt das Schweigen: Liebe liebt es endlich auch.
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Interpretation
Das Gedicht "Abend im Park" von Hanns von Gumppenberg beschreibt die Stille und Ruhe eines Sommerabends im Park. Der erste Vers beschreibt, wie der Sommerabend die Stille liebt, nachdem der Tag von Lärm und Gier erfüllt war. Die dunklen Wipfel der Bäume steigen in den Himmel, der die Farbe eines Saphirs hat. Im zweiten Vers wird beschrieben, wie Paare unter den Bäumen flüstern und von dem Glück der Dämmernacht sprechen. Die Liebe wird als eine Ware dargestellt, die wieder an den Mann gebracht wird. Im dritten Vers wird beschrieben, wie die Müden von ihrem Reigen erholen und sich selig unter den Bäumen ausruhen. Der Sommerabend liebt die Stille und die Liebe liebt es ebenfalls, endlich zur Ruhe zu kommen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Sommerabend liebt das Schweigen
- Bildsprache
- Stille dunkle Wipfel steigen In den Himmel von Saphir
- Kontrast
- Nach des Tages Lärm und Gier: Stille dunkle Wipfel
- Metapher
- Himmel von Saphir
- Personifikation
- Sommerabend liebt das Schweigen
- Symbolik
- Liebe liebt es endlich auch